Netzwerke mit der PowerCLI verwalten


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VMware bietet auch die Verwaltung von Netzwerkkomponenten mit der PowerShell-Erweiterung von VMware an. Auch in vSphere 6.5 wurden dazu einige Neuerungen integriert.

Um vSphere 6.5 von der PowerShell aus zu verwalten, benötigen Sie PowerCLI 6.5 (https://my.vmware.com/de/world wide web/vmware/facts?downloadGroup=PCLI650R1&productId=614).

Die CMDlets New-VMHostNetworkAdapter und Set-VMHostNetworkAdapter verfügen über die Option  VsanTrafficEnabled. VMware hat außerdem CMDlets integriert, mit denen sich I/O-Filter konfigurieren lassen. Dazu stehen die CMDlets Get-VAIOFilter, New-VAIOFilter und Get rid of-VAIOFilter zur Verfügung.

In der Support-Konsole können Sie durch Eingabe verschiedener Befehle Verwaltungsaufgaben durchführen. Das ist bei der Konfiguration der Netzwerkumgebung zum Beispiel sinnvoll, wenn Probleme bei der Anbindung an vCenter oder den vSphere-Shopper auftauchen.

Der wichtigste Befehl dazu ist provider. Mit diesem können Sie verschiedene Systemkomponenten in VMware starten, beenden und pausieren lassen. Die wichtigsten in diesem Bereich sind mgmt-vmware, vmware-vpxa, firewall, vmware-hostd und vmware Internet Obtain.

Ps und kill  kann VMs beenden, die nicht mehr reagieren. Ps zeigt den Standing an. Die Option EF zeigt Informationen zu Prozessen an. Der Befehl destroy beendet Prozesse. Stellen Sie zum Beispiel Verbindungsprobleme zwischen der VMware-Umgebung und vCenter oder anderen Purchasers fest, können einige Dienste Probleme bereiten. Diese können Sie aber relativ einfach beenden und danach neu starten:

killall -9 vmware-serverd

Danach starten Sie die Dienste neu mit:

provider httpd.vmware restart

Vmkping ist eine spezielle VMware-Variante von Ping. Es nutzt Teile des VMkernel, um den VMkernel-Port anderer ESX-Hosts anzupingen. vmkfstools kann virtuelle Laufwerke steuern, insbesondere die Größe von virtuellen Laufwerken anpassen oder auch diese konvertieren. Esxtop zeigt Statistiken zur Nutzung von CPU, Arbeitsspeicher und Laufwerken an.



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